Methode

Die METALOG Methode des Erfahrungsorientierten Lernens (EOL)

Die METALOG Methode wird in der Regel mit „Hilfsmitteln“ angewandt. Dies können Seile, Stühle oder andere Dinge des Alltags sein. Besonders geeignet, weil für spezifische Anwendungsfälle designed, sind die METALOG trainig tools.

Die einzelnen METALOG training tools sind ein bisschen wie unterschiedliche Musikinstrumente: Trommel, Trompete, Geige usw. Konkret: Wer das erste Mal darauf spielt, bekommt zwar einen Ton heraus, allerdings erst mit mehr Üben und Erfahrung wird man zum Könner. Die METALOG Methode zeigt Ihnen wie Sie aus den einzelnen Instrumenten das Meiste herausholen können. Denn wer hat schon Zeit ohne Anleitung ein Instrument spielen zu lernen?

Die 3 Schritte des Lernprojekts:
  1. Inszenieren = Vorbereitung schafft erst den geeigneten Rahmen
  2. Durchführen = Erfahrung mit allen Sinnen
  3. Bedeutung geben = durch unterschiedliche Reflexionsmethoden wird die Verzahnung zum Alltag hergestellt

Die Kunst des Inszenierens:
Beim Inszenieren erschafft der Trainer eine Bühne für den Lernprozess. Er koppelt an die Welt der Gruppe an und gibt dem Lernprojekt Sinn und Fokus. Er maßschneidert es für die Kultur der Gruppe. Dabei ist es besonders wichtig, dass er „die Sprache seiner Gruppe spricht“. D.h. zum Beispiel beim Tool „Tower of Power“, dass für Projektmanager das Lernprojekt zum "Projektturm" wird, bei dem es gilt, "Meilensteine" aufeinanderzusetzen und "Deadlines" einzuhalten.
  • Für Schüler, die etwas über den Umgang mit Mobbing in der Klasse lernen, heißt es beim Tower of Power, aus den Bauteilen ein „Haus des Vertrauens“ zu bauen. Dabei sind die Bauteile mit Begriffen wie „Respekt“ oder „Zuhören“ beschriftet.
  • Für Feuerwehrleute in einemTraining zum Thema Selbstschutz heißt der Tower of Power der „Risiko-Turm“ und es gilt, die eigene Grenze kurz vor dem Umfallen des Turms zu erkennen.
  • Für Führungskräfte in einem Workshop zu „Führungsverständnis“ und „Leitbild“ heißt der Tower Power der „Leadership-Tower“. Hierbei sind die einzelnen Elemente des Turms z. B. mit den Werten aus dem Leitbild beklebt. Die Teilnehmer diskutieren zunächst, welches die Basiswerte und dann die darauf aufbauenden Werte sind und bauen dann den Terum auf.

Durchführen:
Hier ist die Gruppe in Interaktion. Sie erlebt das Lernprojekt wie in einem Mini-Kosmos. Es entsteht eine eigene Atmosphäre und es gelten eigene Regeln. Wenn die Gruppe feststeckt kann der Trainer durch geeignete Interventionen z.B. eine Dissoziationsintervention den Prozess zwischenzeitlich reflektieren und so unterstützen.

Bedeutung geben:
In der Phase nach dem Lernprojekt gilt es, die gemachten Erfahrungen in die Kontexte der Akteure einzubetten. Wie hast du dich selbst erlebt? Wie hast du andere erlebt? Was können wir daraus Ableiten? Welche Ziele ergeben sich daraus? Die Reflektionsphase gelingt am Besten mit den von uns entwickelten Methoden wie dem Modell des 3-phasigen Übergangs, der Seilskalierung usw.

Wichtige andere Aspekte der METALOG Methode:
  • Vom Spiel zum Lernprojekt
  • Von der Auftragsklärung zur Auftragsgestaltung
  • Hypnosystemische Grundhaltung